

Ewald Dietrich,HHN begleitet die Kinder auf ihrem weiten Weg zu den Wasserstellen am Fluß um dann gezielte Maßnahmen zur Verbesserung des Trinkwasserproblems zu unternehmen.

Groß ist die Freude einem "Weißen" auf dem weiten Weg zu begegnen.

Bis zu 3 km müssen die Kinder über schmale teilweise steile Pfade zurücklegen und dies mit den schweren Wasserbehältern auf dem Kopf.

Unsauberes Flußwasser ist der Herd vieler Erkrankungen und besonders die Kinder leiden unter dem Mangel an sauberem Trinkwasser

Auch die Gäste aus Deutschland staunen über die weiten Wege, die die Kinder mit dem schweren Wasser auf dem Kopf zurücklegen müßen
Quellwasser ist selten und dann oft sehr schwierig zu holen. Hier helfen dann auch die Frauen. Die schwersten Lasten werden über weite Enrfernungen nach Hause getragen.
Eine große Zisterne für das Hospital wird gebaut.
Eine Brunnenbohrung zur Versorgung des Hospitals und der Bevölkerung mit Frischwasser wurde unter schwierigsten Bedingungen durchgeführt.
Hurra, das erste Wasser läuft und die Botschaft verbreitet sich mit windeseile im ganzen Dorf.
Riesig ist der Andrang vor dem Hospital. Alle wollen das begehrte Wasser.
Doch hier müssen wir nach 14 Monaten den größten Rückschlag hinnehmen. Plötzlich versiegt das Wasser im Brunnen, obwohl dieser eine Tiefe von 110 m hatte. Hier versuchen wir jetzt andere Alternativen umzusetzen.
Juni 2005
Priscilla Bruderek diskutiert mit dem König(EZE) rechts und einem Ingenieur aus der Landeshaupt Owerri die Wassersituation in Obizi

Die Schüler des Röka Gymnasiums Bad Kreuznach gehen den weiten Weg den sonst die einheimischen Kinder laufen müssen um Wasser zu holen
In der Nähe des Flüßchens herrscht an dem steilen Pfad starke Bodenerosion und die Schüler kommen auch ohne Wasser auf dem Kopf tüchtig ins schwitzen.

Der Weg zum Imo-River einem größeren Fluß, ist nach einem starken Tropengewitter eine einzige rote Schlammwüste, doch alle beteiligen sich an dem weiten Fußmarsch.
Die Ernte von Kochbananen, Papaya und anderen Südfrüchten brachte immer viel Freude.
Begegnungen in den Grundschulen und hier in einem Gymnasium in Obizi brachten einen tiefen Einblick in die dortige Schulsituation.
Aber auch die Begegnung mit den Menschen von Obizi, hier mit einem Farmerehepaar das 8 Jahre in Basel/Schweiz gearbeitet hatte, stand auf der Tagesordnung.

Bei der Eröffnung des Hospitals nimmt Herr Schürmann , Leiter der "Eine Welt AG"am Röka ,ein kleines Erinnerungsgeschenk an den Aufenthalt und für die große Hilfe des Gymnasiums entgegen.

Brücke über den Imo-River, auch ein Weg nach Obizi !
The things that will destroy us are:
politics without principle, pleasure without conscience, wealth without work, knowledge without charakter, business without morality, science without humanity and worship without sacrifice.
Mohandas Karamchand Gandhi
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